e.coSport energetische Sportstättensanierung

Coaching von Sportstätten

Seit 2002 läuft das Beratungs- und Investitionsprogramm: „e.coSport energetische Sportstättensanierung und Umweltberatung“ – sehr erfolgreich

logo_ecosportViele Vereinsgebäude sind hinsichtlich des Energieverbrauchs stark modernisierungsbedürftig. Um ein ökologisch und ökonomisch vernünftiges Sanierungskonzept auf die Beine stellen zu können, fehlt es den ehrenamtlichen Verantwortlichen häufig an der notwendigen Fachkenntnis und an finanziellen Mitteln. Deshalb haben die Landeshauptstadt und die Region Hannover dieses Thema aufgegriffen und alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Zu den Projektbeteiligten gehören der Regionssportbund Hannover, der Stadtsportbund Hannover, proKlima – Der enercity-Fonds und aha- Abfallwirtschaft Region Hannover. Die Koordination liegt bei der U.plus Agentur für Umweltkommunikation des Umweltzentrum Hannover, die Durchführung bei einer Arbeitsgemeinschaft von drei Beratungsorganisationen, die auch das Konzept entwickelt haben.

Die neue Fernwärmeübergabestation bei Hannover 78

Die neue Fernwärmeübergabestation bei Hannover 78 / © Umweltzentrum Hannover

Mehr als 80 Vereine wurden bereits beraten und konnten gestützt auf einen Sanierungsplan mit ausführlichen Einsparberechnungen sowie Kosten- und Finanzierungsplänen gut vorbereitet eine erfolgreiche Modernisierung umsetzen. Und es gibt breite Unterstützung für das ausgeklügelte Konzept: Stadt, Region und proKlima haben besondere Förderprogramme aufgelegt, die es den Vereinen ermöglichen, anstelle von Stückwerk eine ganzheitliche Sanierung vorzunehmen. Eingesparte Energie durch Dämmmaßnahmen und Heizungserneuerung stehen vorne an. Verbunden oftmals mit der Integration einer Solaranlage oder der Investition in besonders innovative Technik. Im Sinne des Coachings werden die Vereine von der Schwachstellenanalyse bis zur Einweihung begleitet. Nach dem Motto „Tu Gutes und rede drüber!“ informieren die Sportvereine letztlich Öffentlichkeit und Mitglieder ausführlich über ihre Beiträge zum Klimaschutz.

Im ersten Schritt der e.coSport Beratung wird eine IST-Analyse für den Verein erstellt.
Wo sind die Schwachstellen, wo kann man mit einer Sanierung eine Menge Energie, sprich Kosten einsparen? Die Ergebnisse erläutern die Berater in einem persönlichen Gespräch dem Vereinsvorstand.

Solaranlage auf dem Dach des HSC

Solaranlage auf dem Dach des HSC / © Umweltzentrum Hannover

Wenn der Verein sich entschließt etwas gegen die Energieverluste zu unternehmen, beginnt der Schritt zwei des e.coSport Beratungsprogramms. Die Berater erstellen einen Sanierungsplan, in dem verschiedene Maßnahmenpakete für eine komplette Sanierung vorgeschlagen werden. Aus dem Finanzierungsplan werden die gesamten Kosten der Maßnahmenumsetzung ersichtlich. Wie viel muss der Verein selber finanzieren, welche Zuschüsse kann der Verein von der Stadt oder Region Hannover oder von den Sportbünden erhalten. Auch in der Umsetzungsphase wird der Verein von den Beratern unterstützend begleitet. Die Vereine bekommen für Presse und Öffentlichkeit ein individuelle Bauschild während der Bauphase. Damit schon von Weitem ersichtlich wird , dieser Verein tut was für den Klimaschutz. Für Vereinszeitschrift und Mitgliederversammlung bieten die Berater Berichte zu den geplanten Maßnahmen an.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen feiern viele Vereine die Sanierung mit Prominenz und Presse um die Umsetzung der Sanierung gebührend zu feiern. Dabei bekommt der Verein ein Poster mit den umgesetzten Maßnahmen und den Energieeinsparungen überreicht. Dieses Poster erinnert dauerhaft an den Beitrag zum Klimaschutz.
Bei Interesse an einer Beratung können Sie uns gerne anrufen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm e.coSport gibt es auf www.hannover.de

Hier finden sie den aktuellen Flyer zum e.coSport Programm.

Vereine, die an der e.coSport-Beratung teilgenommen haben und durch das Umweltzentrum beraten wurden:

Stand: 30.11.2015